Eure Bürgerinitiative sagt DANKE!

Liebe Freundinnen und Freunde des Fulerumer Feldes,

eigentlich wollten wir das Video nutzen, um kurz vor der Wahl noch einmal prominent eine Botschaft für den Erhalt des Fulerumer Felds zu platzieren. Das ist nun glücklicherweise nicht mehr nötig, denn nach monatelanger, intensiver Arbeit unserer BI hat eine Mehrheit im Rat der Stadt Mülheim bekannterweise in der vergangenen Woche für den kompletten Erhalt des Areals gestimmt.

Deshalb haben wir ein wenig umgetextet und spontan neue Aufnahmen zugefügt, um mit diesem Video einfach DANKE zu sagen. DANKE an knapp 17.000 UnterstützerInnen, DANKE an alle Unterschriftensammler:innen, DANKE an alle SpenderInnen, DANKE an alle, die mitgekämpft haben. Es ist schön zu sehen, dass sich so viel Arbeit gelohnt hat.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr die vielen grünen Dreiecke auch in Zukunft als Mahnmal hängen lassen würdet, wir haben sie jedenfalls sehr lieb gewonnen! Unglaublich zu sehen, in selbst welch entfernten Ecken in Mülheim und Essen sich Menschen mit uns solidarisiert haben.

Für Sonntag gilt: geht wählen! Informiert Euch gut! Gerne auch in unseren vorherigen Postings. Wir bleiben jedenfalls wachsam. Pro Natur, gegen den Flächenfraß in geschützten Gebieten.

Eure BI Fulerumer Feld

Entscheidung im Wirtschaftsausschuss pro Fulerumer Feld gefallen

Am vergangenen Montag, 31.08.2020, tagte der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Mobilität im Mülheimer Rathaus.

Thema waren unter anderem auch die Potenzialflächen aus dem Wirtschaftsflächenkonzept der Mülheimer Wirtschaftsförderung.

Hierzu gab es einen gemeinsamen Antrag von Grünen, CDU, FDP, MBI sowie WIR aus Mülheim die vier Potenzialflächen Fulerumer Feld, Winkhauser Tal, Auberg und Selbeck von der weiteren Prüfung aufzunehmen und vor einer Bebauung zu schützen. Für das Fulerumer Feld ging es hierbei nicht nur um eine mögliche Gewerbebebauung, sondern auch um eine im Entwurf vorliegende Planung für Wohnbebauung.

Unter Zustimmung der Antragssteller sowie vom BAMH hat dieser Antrag eine Mehrheit gefunden. Die SPD, die für den Fall einer Einzelabstimmung für den Erhalt der Flächen Fulerumer Feld, Winkhauser Tal und Auberg gestimmt hätte, sowie das BfB haben sich der Abstimmung enthalten.

Am morgigen Donnerstag, 03.09.2020, muss diese Entscheidung nun im Rat der Stadt Mülheim bestätigt werden.

Wir gehen davon aus, dass neben den Antragsstellern auch der BAMH bei seiner Position bleibt, die vier Flächen vor einer Bebauung zu bewahren, sodass eine Bebauung des Fulerumer Feldes verbindlich vom Tisch wäre.

Wir werden Euch morgen nach der Sitzung über die Abstimmung im Rat informieren und hoffen, dass morgen Abend unser großes Ziel erreicht ist und die Sektkorken knallen können!

Jetzt gilt es die Entscheidung zu bestätigen und Farbe für den Erhalt der Freiflächen zu bekennen.

Eure Bürgerinitiative Fulerumer Feld

Pressemitteilung: Politik könnte Fulerumer Feld jetzt retten

Seit Monaten diskutiert Mülheim über das Wirtschaftsflächenkonzept und eine mögliche Bebauung in Landschaftsschutzgebieten, wie dem Fulerumer Feld entlang der Velauer Straße. In der nächsten (öffentlichen!) Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 31. August 2020 könnte diese Diskussion nun beendet werden: CDU GRÜNE, MBI, FDP und WIR AUS MÜLHEIM haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, vier Flächen in Landschaftsschutzgebieten (Fulerumer Feld, Winkauser Tal, Selbeck, Auberg) langfristig als Potenzialflächen für Gewerbeansiedlungen aus dem Konzept herauszunehmen. Hierzu ist die Zustimmung der anderen Fraktionen und Mitglieder im Ausschuss erforderlich. In den letzten Wochen haben sich zwar einzelne Ratsmitglieder und Oberbürgermeister-Kandidaten für den Erhalt des Fulerumer Feldes ausgesprochen – doch waren das oft warme Worte und nichts Konkretes!

„Durch den Antrag von Grünen, CDU, FDP, MBI sowie WIR AUS MÜLHEIM, die vier Flächen zu schützen, besteht jetzt die Chance, klare Verhältnisse für alle Wählerinnen und Wähler zu schaffen“, betont Florian Scheffler, Sprecher der Bürgerinitiative Fulerumer Feld. „Wir erwarten, dass sich für diesen Antrag eine Mehrheit findet. Die Mülheimer Bürgerinnen und Bürger haben durch die Unterstützung der verschiedenen Bürgerinitiativen ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass sie mit einer Gewerbebebauung auf diesen Flächen definitiv nicht einverstanden sind.“

Sabine Gründges, Sprecherin der Bürgerinitiative Fulerumer Feld ergänzt: „Darüber hinaus erwarten wir, dass im Wirtschaftsausschuss ebenfalls die Chance genutzt wird, eine Wohnbebauung entlang der Velauer Straße zu verhindern. Dazu müsste der Regionalplanentwurf auf den Stand von 2010 zurückgesetzt werden, der das Fulerumer Feld bis zur Velauer Straße und bis zum Harscheidweg als Landschaftsschutzgebiet schützt. Alles andere wäre inkonsequent und aus unserer Sicht nicht akzeptabel!“

Die Bürgerinitiative Fulerumer Feld befürchtet, dass es in der Sitzung trotz der Beteuerungen der Politikerinnen und Politiker nicht zu einem verbindlichen und langfristigen Ausschluss jeglicher Bebauung des Fulerumer Feldes kommen könnte – obwohl das jetzt möglich wäre! „Unsere Unterstützer und Unterstützerinnen haben sich für einen kompromisslosen Erhalt des Feldes ausgesprochen und somit gegen jegliche Art der Bebauung. Deshalb werden wir in der Wirtschaftsausschusssitzung präsent sein und genau hinsehen, wer bereit ist, die vier Flächen zu schützen und wer nicht! Wir werden unsere Unterstützerinnen und Unterstützer über unsere Kanäle detailliert über die Abstimmungsergebnisse informieren“, erklärt Gründges mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl. Schließlich hätten es die Wählerinnen und Wähler in der Hand, die Gestaltung unserer Stadt und auch den Schutz der immens wichtigen Flächen durch ihre Stimme mitzugestalten.

Hintergrund:

Das ursprüngliche Konzept der Mülheimer Wirtschaftsförderung sieht vor, auf 240.000 m² des Fulerumer Feldes ein Gewerbegebiet zu bauen. Darüber hinaus existieren auch Pläne für Wohngebäude. Die unabhängige Bürgerinitiative Fulerumer Feld will beides verhindern und hat mittlerweile 16.000 Unterstützerinnen und Unterstützer.

Auch der renommierte Klimatologe Prof. Dr.  Andreas Pflitsch (Ruhr-Universität Bochum), der die Relevanz der Kaltluftentstehung auf dem Feld für die Innenstadt erklärt, spricht sich deutlich für den Erhalt des Fulerumer Feldes aus: „Mülheim hat eine fantastische Kaltluftschneise (…). Manche Städte wären absolut froh, sowas zu haben. Man muss ganz klar sagen, jegliche Bebauung in diesem Bereich ist kontraproduktiv und mag sie noch so klein sein.“

Interview zum Thema Kalt- und Frischluft mit Prof. Andreas Pflitsch

Liebe Freundinnen und Freunde des Fulerumer Feldes,

wie wir bereits am Dienstag angekündigt haben, haben wir uns gemeinsam mit den Freunden der Haarzopfer Bürgerinitiative Finger weg von Freiluftflächen zu einem Interview mit Prof. Andreas Pflitsch – Kilimatologe an der Ruhr-Universität Bochum – getroffen. Prof. Pflitsch erforscht seit mehr als 25 Jahren das Klima der Stadt Mülheim an der Ruhr und hat dabei auch Messungen im Rumbachtal und seinen umliegenden Gebieten vorgenommen.

Unser Interview mit Ihm zu den Themen Kaltluft, Frischluft und Wirtschaftsflächen seht Ihr hier nun in voller Länge.

Ein ganz großes Dankeschön geht an den lieben Jochen Renz von flotte3.de, der uns mit seinem Know-How bei der technischen Realisierung unterstützt hat und natürlich an Prof. Pflitsch, der sich die Zeit genommen hat, auf dem Fulerumer Feld unsere Fragen in aller Ausführlichkeit zu beantworten!

Viel Spaß beim Anschauen!

Eure Bürgerinitiative Fulerumer Feld – Rettet Mülheims grüne Lunge 🌳🌞🍃

Pressemitteilung: Gewerbeflächen: „Es gibt noch nichts zu feiern!“ – Bürgerinitiative Fulerumer Feld fordert von SPD ihren Worten Taten folgen zu lassen.

Mit einem Facebook-Post zum Thema „Fulerumer Feld“ erregte die SPD Heißen/Heimaterde gestern (8.7.2020) große Aufmerksamkeit.

„Die SPD hat mit Ihrer Mitteilung – bewusst oder unbewusst – den Eindruck erweckt, als sei der Erhalt des Fulerumer Feldes bereits beschlossene Sache. Dem ist nicht so und dieser falsche Eindruck schadet der Arbeit unserer Bürgerinitiative, da den Bürgerinnen und Bürgern eine bindende Entscheidung suggeriert wird, die gar nicht existiert“, erklärt Florian Scheffler, Sprecher der Bürgerinitiative „Fulerumer Feld – Rettet Mülheims grüne Lunge.“ „Wir können die Euphorie, die nach der gestrigen Veröffentlichung der Mitteilung entstand, daher nicht teilen. Es gibt noch nichts zu feiern, denn es ist noch nichts gewonnen!“, betont auch Sabine Gründges, ebenfalls Sprecherin der Initiative.

Was ist passiert?

Die SPD Heißen/Heimaterde veröffentlichte gestern eine Meldung mit folgendem Inhalt: „Keine Bebauung des Fulerumer Felds. Ergebnisse der Prüfung potenzieller neuer Gewerbeflächen in Mülheim liegen vor: Fest steht, dass das Fulerumer Feld nicht für eine Bebauung geeignet ist.

Bislang gibt es nur eine erste Version der Matrix als Diskussionspapier

„Nach Gesprächen mit der Mülheimer Politik ist unser Kenntnisstand, dass sich die Matrix (zur Bewertung aller Gewerbepotentialflächen) noch in der Diskussion und Bearbeitung befindet. Die finale Version liegt noch gar nicht vor“, sagt Gründges. Das müsse auch der SPD klar sein, da sie von einem „ersten Entwurf der Grundstückbewertungen“ und der „vorläufigen Bewertungsmatrix“ spricht, ist sich die Bürgerinitiative sicher. „Wir stellen uns daher die Frage, auf welche Ergebnisse sich die SPD beruft, da es noch keine abgestimmte Konzeption der Matrix gibt bzw. die Grundstücksbewertungen erst im Entwurf vorliegen“, so Gründges.

Bürgerinitiative Fulerumer Feld fordert von der SPD mehr als Wahlversprechen

„Natürlich begrüßen wir die neue Positionierung der SPD zum Erhalt des Fulerumer Feldes“, erklärt Scheffler weiter. „Es ist somit nun an der SPD – als stärkste Fraktion im Rat der Stadt – ihren großen Worten Taten folgen zu lassen und eine bindende Entscheidung zum Erhalt des Fulerumer Feldes bereits vor der anstehenden Kommunalwahl zu erwirken.“ Er appelliert an die SPD: „Schaffen Sie durch einen Beschluss klare Verhältnisse für alle Wählerinnen und Wähler! Das betrifft nicht nur eine mögliche Gewerbebebauung, sondern auch die im Regionalplanentwurf enthaltene Wohnbebauung entlang der Velauer Straße. Hier sollte sich die SPD-Heißen über den Antrag auf eine Regionalplanänderung für den Erhalt des Fulerumer Feldes und gegen eine Wohnbebauung einsetzen“, so Florian Scheffler weiter.

„Es darf nicht passieren, dass heute Versprechungen gemacht werden, von denen nach der Wahl in einem neu zusammengesetzten Rat keiner mehr etwas wissen möchte“, so Scheffler. Und Gründges ergänzt: „Solange der Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr den Erhalt des Fulerumer Feldes nicht beschlossen hat, wird unsere Arbeit weitergehen. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger auf dem Laufenden halten und weiterhin transparent und sachlich zum aktuellen Stand informieren. Sollte ein Ratsbeschluss nicht vor der Kommunalwahl erwirkt werden, ist die Positionierung der SPD-Fraktion zum jetzigen Zeitpunkt für uns nichts weiter als eine Facette des Wahlkampfes.“

Pressemitteilung: Vernetzung von Interessenvereinigungen rund um das Fulerumer Feld

Unsere Bürgerinitiative hat die Wochen vor den einschneidenden Maßnahmen rund um COVID19 dazu genutzt, sich mit anderen lokalen Interessenvereinigungen zum Schutze der Natur rund um unser Feld zu vernetzen. Mit der direkt angrenzenden Interessengemeinschaft (IG) Rumbachtal und der Bürgerinitiative (BI) Tinkrathstraße auf Mülheimer Seite wird in es zukünftig einen regelmäßigen Wissensaustausch und den Aufbau eines Netzwerkes zum Know how-Transfer geben. Darüber hinaus freuen wir uns über den strategischen Zusammenschluss mit der Essen-Haarzopfer/Fulerumer BI „Finger weg von Freiluftflächen“, die Ende 2019 die Bebauung direkt angrenzender Landschaftsschutzgebiete auf Essener Seite verhindern konnte.

Netzwerk mit IG Rumbachtal & BI Tinkrathstraße

„Auch, wenn  – einzeln gesehen – jede Vertretung für sich doch verschiedene Ansätze und Kernziele vertritt, so verbindet uns alle unser Einsatz für Natur, Klima und eine nachhaltig klimaneutrale Bebauung rund um das Rumbachtal.“, so der Vorsitzende der IG Rumbachtal, Heinz Moseler. Sabine Gründges, Sprecherin der BI Fulerumer Feld, ergänzt „auch die Themen zunehmender Starkregen und Verkehrsaufkommen sind verbindende Elemente“. Evelyn Schnell von der BI Tinkrathstraße sieht einen netzwerklichen Zusammenschluss, insbesondere zum Austausch von Informationen, als absolut gewinnbringend für alle Beteiligten: „so können wir in Zukunft gemeinsam gelagerte Rechercheinteressen aufteilen und die Ergebnisse kooperativ nutzen.“

Strategischer Zusammenschluss mit der BI Finger weg von Freiluftflächen

Die Kooperation mit der Haarzopfer Initiative geht dagegen über die Zusammenarbeit im Rahmen eines Netzwerks hinaus.  Die Bürgerinitiativen „Finger weg von Freiluftflächen“ und „Fulerumer Feld“ gehen nach dem bisher regelmäßigem Gedankenaustausch nun auch eine nach außen hin kommunizierte strategische Partnerschaft ein. „Beide Bürgerinitiativen sind durch ihr Kernthema miteinander verbunden: der Erhalt bedrohter Landschaftsschutzgebiete durch Schutz vor Bebauung“, so Sabine Gründges, Sprecherin der BI Fulerumer Feld. Der Sprecher der BI „Finger weg von Freiluftflächen“, Dr. Jörn Benzinger, führt weiter aus: „Das Fulerumer Feld grenzt direkt an bereits gerettete Landschaftsschutzgebiete auf Essener Seite, sind Teil desselben Regionalen Grünzugs B, bilden gemeinsam eine Pufferzone zum angrenzenden Naturschutzgebiet, sind Teil desselben Kaltluftentstehungsgebiets und verfügen über die gleichen wertvollen Ackerböden für die Landwirtschaft“. Florian Scheffler, ebenfalls Sprecher der BI Fulerumer Feld, ergänzt: „Die Stadtgrenzen zwischen den Feldern verlaufen fließend, das gesamte Gebiet wird von allen Bürgerinnen und Bürger gerne als Naherholungsgebiet genutzt.“ Schon jetzt zieren unzählige grüne Dreiecke auch Straßen und Wege in Haarzopf und Fulerum, nun wollen wir auch gemeinsame Aktionen starten. Ein erster Schritt war die offizielle Anfrage bei der zuständigen Essener Bezirksvertretung III zur Unterstützung für den Erhalt des Fulerumer Feldes – mit positiver Resonanz!

Hintergrundinfos:

BI Fulerumer Feld

Gegründet im Dezember 2019 und mit mittlerweile über 15.000 Unterstützern setzt sich die BI für den Erhalt des gleichnamigen Feldes südlich der Velauer Straße als Landschaftsschutz- und Kaltluftentstehungsgebiet und damit gegen die drohende Bebauung mit Wohn- oder Gewerbebauten ein. Die auf dem Feld entstehende Kaltluft zieht durch das Rumbachtal, das als Frischluftschneise dient, in die Mülheimer Innenstadt. Auch eine Teilbebauung entlang der Velauer Straße würde das Kaltluftpotential auf dem Fulerumer Feld erheblich mindern.

IG Rumbachtal

Die IGR mit ihren mittlerweile rd. 100 Mitgliedern hat sich im Jahre 2013 mit dem Ziel gegründet, dass die von Land und Stadt geplanten notwendigen Maßnahmen zum Hochwasserschutz nicht an den Interessen der Anrainer vorbei in die Tat umgesetzt werden. Der Hochwasserschutz ist auch heute noch Kernpunkt des IGR-Aufgabenprofils. Allerdings bestimmt der Klimaschutz mittlerweile auch stark die Aktivitäten. Das Rumbachtal ist DIE Frischluftschneise für den Dickswall und die Innenstadt. Daher muss in Kooperation mit anderen Interessenvertretungen ein größerer Fokus auf das Thema „Frischluft für die Mülheimer Innenstadt“ gelegt werden. Die geplanten und angedachten Bebauungen/Nutzungen auf dem Schlippenweg, dem Fulerumer Feld und der Tinkrathstraße/Diepenbeck zu verhindern, sind Kern unserer gemeinsamen Arbeit. Hier spielt neben dem bei einer Bebauung anfallenden Niederschlags- und Abwasser auch das entstehende Verkehrsaufkommen eine wichtige Rolle. Zwangsläufig zuständig fühlt sich die IGR z.B. auch für die Standortfragen der Wertstoffsammelstellen und die Anbindung des Rumbachtals an den ÖPNV.

BI Tinkrathstraße-Diepenbeck

Die BI hat sich 2017 gegründet, als die Gremien der Stadt (Bezirksvertretung I und Planungsausschuss des Rates) sich mit der erneuten Einleitung eines Bebauungsplanes befassten, der bereits zweimal, 1992 und 2002 gescheitert war. Es geht um die Bebauung im Bereich des Dreieckes Tinkrathstaße-Diepenbeck und Velauer Str., das an den Landschaftsschutzbereich mit dem Siepental „Im Look“ und damit auch an das „Fulerumer Feld“ grenzt.

Die Einwände gegen eine Bebauung ergeben sich vor allem

- aus der Flächenversiegelung, die die Frischluftentstehung im Look verhindert
- aus der Verkehrsüberlastung der Anliegerstraßen, die durch Abriss älterer Häuser und verdichtete Neubauten bereits grenzwertig belastet ist,
- aus der durch die Bodenbeschaffenheit gegebenen Oberflächenwasserproblematik (Ableitung in das Rumbachtal, weil Versickerung kaum gegeben ist),
- aus der Vernichtung von Knicks, Hecken und Streuobstwiesen, die derzeit als Habitat für Wildtiere eine Rolle spielen
- aus der bergbaulichen Geschichte des Geländes: Hier wurde früher und direkt nach dem 2. Weltkrieg vom Look aus ein oberflächennaher Abbau betrieben, der undokumentierte und schlecht verfüllte Bergschäden hinterlassen hat.
Die Summe der ökologischen, technischen und finanziellen Probleme führt dazu, dass diese Fläche nur für die Eigentümer zum Verkauf als Bauland interessant ist, sonst aber unwiederbringlich landwirtschaftliche Flächen und ökologische Ressourcen zerstört und die Infrastruktur überlastet. Damit ergibt sich nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich eine große Schnittmenge mit Themen, die die BI Fulerumer Feld bearbeitet.
BI Finger weg von Freiluftflächen

Im September 2019 gegründet, fanden sich innerhalb weniger Wochen über 6.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich gegen die akut drohende Bebauung von Landschaftsschutzgebieten und klimarelevanter Felder in Haarzopf und Fulerum einsetzte. Nach einer großen Informationsveranstaltung mit 400 Gästen, einer Podiumsdiskussion mit der Politik und einer Demonstration mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sah die große Koalition von SPD und CDU in Essen von den ursprünglichen Plänen ab, die Landschaftsschutzgebiete Harscheidweg und Neulengrund sowie die klimarelevante Ackerfläche am Spielkampsweg zu bebauen. Die im Laufe der Monate gesammelten Informationen, Gutachten und Erfahrungen gibt die Essener Initiative nun gerne an die Freunde auf Heimaterder Seite weiter und steht in Zukunft für gemeinsame Aktionen mit voller Gruppenstärke gerne zur Verfügung.

Fulerumer Einkaufsbeutel!

UPDATE: Die Wettervorhersage ist auch für die kommenden Tage prächtig, so dass es auch weiterhin unsere Einkaufsbeutel am Harscheidsweg an unserem To-Go-Spendenzaun gibt! 😉

Der Himmel blau, die Sonne lacht, wir haben uns was ausgedacht. 🌻🌳😉

Am Harscheidsweg direkt am Feld, gibt es unsere Einkaufsbeutel heute KONTAKTLOS zum MITNEHMEN ab 3€-Spende. 💪🏼

Fulerumer Malwettbewerb – über 50 Einsendungen!

Liebe Freundinnen und Freunde des Fulerumer Feldes,

über 50 Bilder haben uns im Rahmen unseres Malwettbewerbs erreicht…wow!

Vielen lieben Dank an alle Kids, die so fleißig waren und ihren kreativen Beitrag zum Erhalt des Fulerumer Feldes geleistet haben. ❤️❤️❤️

Die GewinnerInnen der drei Kinder-Gutscheinboxen wurden bereits von uns per E-Mail benachrichtigt. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim ersten Kino-Besuch nach Corona. 😎🤩

🖍👧🏽🧑🏼 Malwettbewerb für Eure Kids 🌳🍃🌻

Liebe Freundinnen und Freunde des Fulerumer Feldes,

wie gestern bereits angekündigt, wollen wir in den kommenden Wochen die ein oder andere Online-Aktion starten. Los geht’s heute mit einem Malwettbewerb für unsere kleinen Unterstützerinnen und Unterstützer.

Unter allen Einsendungen verlosen wir 3 Kino-Gutscheinboxen (Klexxi-Box) für den ersten Kinobesuch nach Corona. 🎬🎞

👇🏼 Und so nehmen Eure Kids teil: 👇🏼

1. Lasst Eure Kids ein Bild malen zum Thema ‚Fulerumer Feld / Fulerumer Dreieck‘.
2. Bild scannen oder abfotografieren und bis spätestens 31.03.2020 per Mail senden an 📧 malwettbewerb@fulerumer-feld.de (schreibt bitte den Vornamen eures Kindes in die E-Mail).
3. Verlosung am 1. April 2020 durch uns. ALLE Bilder kommen in die Lostrommel.
4. Die Gewinner werden von uns per Mail benachrichtigt an die jeweilige Absenderadresse. 🥳

‼ Wichtiger Hinweis: mit der Teilnahme am Malwettbewerb und Übersendung Eurer Bilder, erklärt ihr Euch einverstanden, dass wir Eure Bilder auf unserer Webseite sowie auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, Twitter) veröffentlichen. Die Namen Eurer Kinder sowie Eure E-Mail-Adresse werden unter keinen Umständen veröffentlicht – sie dienen lediglich der Gewinnbenachrichtigung durch uns und werden nirgendwo gespeichert. Bei Fragen schreibt uns gerne eine E-Mail an rettet@fulerumer-feld.de! ‼

Wir freuen uns auf die Bilder Eurer Kids und hoffen, für ein wenig Abwechselung im Corona-Alltag sorgen zu können.

Eure Bürgerinitiative Fulerumer Feld 🌳🍃🌻

Corona: so geht’s mit unserer Arbeit weiter!

Liebe Freundinnen und Freunde des Fulerumer Feldes,

wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, war es in den letzten Tagen etwas ruhiger auf unseren Online-Kanälen. Auch wir mussten uns auf die außergewöhnlichen Alltagsumstände einstellen, sei es beruflich oder privat.

Es ist eine ganz sonderbare Zeit und wir sind uns bewusst, dass es momentan weitaus wichtigere Themen gibt, als die Arbeit unserer Bürgerinitiative. Dennoch werden wir die zusätzliche Zeit zuhause nun für weitere Recherchen und Ausarbeitungen zum Erhalt unseren Feldes investieren. Gerade in den letzten Tagen haben wir alle gemerkt, wie viele Bürgerinnen und Bürger Spaziergänge rund um das Feld nutzen, um sich vom gestiegenen Stress zu erholen.

Was unsere geplanten Aktionen, wie z. B. unser Familienfest, die Informationsveranstaltung oder eine Podiumsdiskussion betrifft, disponieren wir um und versorgen Euch in der kommenden Zeit digital. Wir hoffen, Euch damit eine willkommene Abwechslung im belastenden Corona-Alltag zu ermöglichen. Los geht’s direkt morgen mit einer Aktion für unsere kleinsten Unterstützerinnen und Unterstützer – mehr dazu morgen hier auf Facebook und auf unserer Internetseite.

Und zum Schluss das momentan Allerwichtigste: wir sagen DANKE! Danke allen Menschen, die in der jetzigen Situation dazu beitragen, dass die Versorgung unserer Bevölkerung gewährleistet ist: in der medizinischen Versorgung, bei den Feuerwehren, bei der Polizei, im Einzelhandel, in der Belieferung, in den Apotheken, in den Lagern, im Dienstleistungsbereich, in den Stadtverwaltungen und so weiter. Ihr alle macht einen großartigen Job! 💪🙏

Bleibt gesund, #stayathome & #flattenthecurve!

Eure Bürgerinitiative Fulerumer Feld 🌳🍃🌞